FAQs zum Standort KinderKunstlabor

Was wird bis 2024 im Altoona-Park entstehen und wird er weiterhin als Park nutzbar sein?

Bis 2024 entsteht auf einem kleinen Teil des Grundstücks ein neues Haus für Kinder, Schulen und Familien – das KinderKunstLabor (Arbeitstitel.) Die restliche Grünfläche, die derzeit wenig Aufenthaltsqualität bietet, soll zum Naherholungsgebiet mit zahlreichen Verweil- und Spielmöglichkeiten aufgewertet werden. Der Altoona-Park soll sich dadurch zum Park für Jung und Alt, Anrainer*innen, Schüler*innen und Bürger*innen entwickeln.

Was waren die Kriterien für den Standort des KinderKunstLabors?

Das Detailkonzept des „KinderKunstLabors“ ergab gewisse Anforderungen an den Standort. Diese wurden im Rahmen der Standortsuche und -prüfung mit einem Kriterienkatalog, der 14 Punkte umfasste, berücksichtigt.

Kriterien waren etwa:

  • die zentrale Lage in der Stadt, nach Möglichkeit auf der Verbindungsachse zwischen Innenstadt und Kulturbezirk
  • die Erreichbarkeit zu Fuß und mit dem Rad
  • die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr
  • ausreichend Freiflächen, damit sich die Kinder draußen bewegen und austoben können
  • mögliche Synergien mit anderen Einrichtungen der Kultur und der Bildung
  • die Nähe zu innerstädtischen Grün- und Erholungszonen
  • die Größe des Grundstücks
  • die zeitnahe Nutzbarkeit sowie Verfügbarkeit eines Grundstücks

Warum wurde der Altoona-Park als Standort für das KinderKunstLabor ausgewählt?

Die Stadt St. Pölten führte gemeinsam mit dem Land Niederösterreich und in Abstimmung mit dem zukünftigen Nutzer, dem Büro St. Pölten 2024, eine Analyse möglicher Standorte durch. Letztlich wurden 25 Standorte mittels eines Kriterienkataloges bewertet. Die Prüfung und Bewertung ergaben, dass der Altoona-Park die Kriterien am besten erfüllt.

Der Park leidet derzeit erheblich unter der hohen Verkehrsbelastung der B1 Schulring (ca. 12.000 Fahrzeuge täglich). Die Nutzung von Teilflächen des Altoona-Parks für das KinderKunstLabor bietet jetzt die einmalige Chance, diese Parkanlage durch ein lärmabschirmendes Bauobjekt von der negativen Verkehrslärmbeeinträchtigung zu befreien. Dadurch wir der Park nachhaltig aufgewertet und so attraktiv und nutzbar für die Anrainer*innen, Bürger*innen, Familien und die vielen Schüler*innen der angrenzenden Schulen gemacht.

Welche Bedingungen sind von den Architekten, die das KinderKunstLabor planen werden, zu berücksichtigen?

Um zu gewährleisten, dass der Altoona-Park nicht nur Standort des neuen KinderKunstLabors wird, sondern sich auch zum innerstädtischen Erholungsgrünraum für die Anrainer*innen, Bürger*innen, Familien und die vielen Schüler*innen der angrenzenden Schulen entwickelt, wurde die gerade laufende Architektur-Ausschreibung an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Das Gebäude muss – auch zum Schutz der Kinder – eine räumliche Abgrenzung zur Straße bieten und so den Straßenlärm dämpfen/abhalten.
  • Die Architektur muss höchsten ökologischen Anforderungen gerecht werden, wie etwa Einsatz von nachhaltigen Materialien wie Holz, Dachbegrünung, etc.
  • Das Gebäude muss einen minimalen Fußabdruck aufweisen (lt. Machbarkeit dzt. 850 m² bis max. 1.000 m²)
  • Der gesamte Altoona-Park wir umgestaltet und aufgewertet. Es wird also kein ausschließlicher Architektur-Hochbau-Wettbewerb, sondern ein landschaftsplanerischer und architektonischer Wettbewerb aus einer Hand.
  • Der Baumbestand in seinen unterschiedlichen Wertigkeiten wird klar kommuniziert. Ziel ist der weitestgehende Erhalt des wertvollen Baumbestands. Der Mammutbaum wird in jeden Fall erhalten bleiben.

Wer entschied den Standort?

Aufgrund des Ergebnisses der Standortanalyse entschied sich das Gremium mit Vertretern der Stadt St. Pölten und des Landes Niederösterreich für den erstgereihten Altoona-Park.

Wie groß ist die Fläche, die im Altoona-Park verbaut wird?

Der Altoona-Park ist ca. 6.000 m² groß. Davon wird maximal ein Sechstel, also ca. 1.000 m² verbaut. Die restliche ca. 5.000 m² große Fläche wird als Park für Anrainer*innen, Bürger*innen und Familien deutlich aufgewertet. So entsteht ein neues Naherholungsgebiet mitten im Stadtzentrum, das zum Verweilen einlädt.

Wird der Altbaumbestand erhalten?

Der Altbaumbestand wird soweit möglich erhalten und um neue Pflanzungen ergänzt. Ohnehin ist eine Positionierung des Gebäudes nur im nördlichen Teil des Altoona-Parks möglich.

Vor allem zwei erhaltenswerte Bäume sind hervorzuheben: die 92 Jahre alte Linde im Süden des Grundstückes sowie der 52 Jahre alte Mammutbaum im Norden. Diese haben einen besonderen Stellenwert im Altoona-Park. Sie bleiben daher als identitätsstiftendes Element erhalten und sind damit wichtiger Bestandteil sowohl der Planung für das neue KinderKunstLabor, als auch der Neugestaltung des Altoona-Parks.

Altoona-Park © Stadtplanung St. Pölten
Das KinderKunstLabor darf nur innerhalb der rot schraffierten Fläche (ca. 3.000 m2) positioniert werden. Der Fußabdruck des neuen Gebäudes ist allerdings auf maximal 1.000 m2 begrenzt. Daher wird höchstens ein Drittel der markierten Fläche bebaut werden. Vom insgesamt 6.000 m2 großen Altoona-Park werden also 5.000 m2 als Park aufgewertet und für alle nutzbar. Bild © Stadtplanung St. Pölten

Wie fügt sich der Altoona-Park Neu in das Grünraumkonzept der Stadt St. Pölten ein?

St. Pölten hält mit 360.000 m² Parkanlagen den Rekord in Österreich (in Relation zur Fläche des Stadtgebietes). Nur 13 Prozent des Stadtgebietes sind übrigens als Bauland gewidmet. Die Stadtverwaltung achtet ganz gezielt darauf, dass Grünräume geschaffen werden und auch erhalten bzw. aufgewertet werden.

Mit dem Projekt KinderKunstLabor wird eine bestehende, bisher wenig genutzte Grünfläche aufgewertet und die Aufenthaltsqualität gesteigert. Zusätzlich entsteht nur 200 Meter vom Altoona-Park entfernt (3 Minuten zu Fuß) am südlichen Ende der Johann-Gassner-Straße ein sogenannter „Pocket-Park“. Diese kleine innerstädtische Parkfläche ist nicht zu unterschätzen, ist die Fläche von rund 1.400 m² doch deutlich größer als die Grundfläche des neu geplanten KinderKunstLabors im Altoona-Park (max. 1.000 m²)

Ziel ist, für alle St. Pöltner*innen ein weiteres Naherholungsgebiet direkt neben dem Hammerpark (4 Minuten zu Fuß vom Altoona-Park entfernt), der Traisen (9 Minuten) und dem Stadtwald (14 Minuten) zu schaffen, in dem sie sich auch gerne aufhalten und ihre Freizeit genießen können.

 

27. Oktober 2020

 

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